HV 2020

Projekt Heidepflege Bertlings Haar

In Saerbeck gibt es noch eine größere Heidefläche von 2,5 ha, Bertlings Haar. Panorama Foto Heimatverein

In diesem Landschaftsschutzgebiet wachsen Besen- und Glockenheide ebenso wie viele weitere heimischen Pflanzenarten – Kleiner Vogelfuß, Hornflechte, Sparrige Binse, Englischer Ginster – die auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzenarten stehen.

Der Saerbecker Heimatverein kümmert sich seit Jahren um die Pflege dieser letzten verbliebenen Heidefläche. Dabei ist gesamte Gemeinde zu diesen Veranstaltungen eingeladen.

Die Heide ist eine durch Menschen geprägte Kulturlandschaft. Überlässt man sie sich dieser selbst, verschwindet sie wieder. Es entstehen dann auf den Flächen Birken- und Kiefernwälder. Um die Heide zu erhalten, muss man sie entkusseln und beimpfen.

Vor 200 Jahren hatte unser Dorf noch 4.000 ha Heide, das war ca. 2/3 der gesamten Fläche unserer Gemeinde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Plaggendüngung durch den aufkommenden Kunstdünger abgelöst. Heute hat sich die Situation komplett gedreht. Es gibt nun ein Problem mit Überdüngung. Das war früher komplett anders. "In den 1840er-Jahren sind hier Menschen aufgrund der mageren Böden verhungert“.

Dem Heimatverein ist es wichtig, dass der Wissenstransfer zu den Kindern und den jungen Erwachsenen darüber erfolgt. Daher wird alle zwei Jahre ein Aktionstag in der Heide, zusammen mit der Landjugend organisiert. Und die Rückmeldungen der Jugendlichen machen Freude. Die gemeinsame Naturschutzaktion 2019 kommentierte der 2. Vorsitzenden der Landjugend, Johannes Teigeler, mit folgenden Worten: „Man wird regelrecht demütig, vor dem Reichtum, in dem wir heute leben. Vielen meiner Vereinskollegen ist gar nicht bewusst gewesen, was für eine Geschichte hinter der Heidelandschaft steckt – oder, dass es in Saerbeck überhaupt noch Heide gibt“.

00 Bild2 Sinniger Feld 193700 Bild1 Alte Postkartenansicht von Saerbeck korr

Galerie-Heidefest-2019

Galerie-Heidefest-2019


Fotos Alfred Riese

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: das Heidefest in Bertlings Haar

Bericht in der WN vom 15.10.2019

Entkusseln ist eine Knochenarbeit

Saerbeck - Wenn der historische Kiepenkerl mit rotem Halstuch und Kornflasche in der Hand mitten in der Bauerschaft durchs Gelände läuft, muss das einen Grund haben. Der Mann im Kostüm der früheren fliegenden Händler versorgte am Samstag im Landschaftsschutzgebiet Bertlings Haar rund 40 Mitglieder des Heimatvereins und der Landjugend mit einem Schluck zur Stärkung. Von Alfred Riese.

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Bertlings Haar wird gepflegt

Saerbecks letzte Heide--Hier ein Bild vom ersten Heide-Einsatz im Jahr 2005
Es ist schon fast Tradition im Herbst die Heide zu pflegen. Im Oktober ist es wieder soweit. In einer Gemeinschaftsaktion mit der Landjugend sollen Wildgras-Bewuchs, Kiefer- und Birkenbestand vermindert werden. Der Spass dabei soll auch nicht zu kurz kommen. Nähere Informationen folgen noch.
Der Heimatverein unternimmt seit einigen Jahren Anstrengungen, es zu retten, damit auch spätere Generationen sich ein Bild davon machen können.

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Bertlings Haar ist ein schützenswertes Gebiet

Bertlings Haar ist ein schützenswertes Gebiet / Kein Mekka für Motor-Crosser

 Bericht aus der MZ vom 11.07.2019

Saerbeck -
Spuren von Motorcross-Fahrern sind in Bertlings Haar gesichtet worden. Offensichtlich nutzt eine kleine Gruppe das Heidegebiet in der Nähe des Bioenergieparks als Strecke für ihre Maschinen. Aber ist das eigentlich erlaubt? Von Jan-Philipp Jenke

Bertlings Haar ist ein schuetzenswertes Gebiet Kein Mekka fuer Motor Crosser image 1024 width
Foto Herbert Neise

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Bertlings Haar wird gepflegt

Saerbecks letzte Heide--Hier ein Bild vom ersten Heide-Einsatz im Jahr 2005
Es ist schon fast Tradition im Herbst die Heide zu pflegen. Im Oktober ist es wieder soweit. In einer Gemeinschaftsaktion mit der Landjugend sollen Wildgras-Bewuchs, Kiefer- und Birkenbestand vermindert werden. Der Spass dabei soll auch nicht zu kurz kommen. Nähere Informationen folgen noch.
Der Heimatverein unternimmt seit einigen Jahren Anstrengungen, es zu retten, damit auch spätere Generationen sich ein Bild davon machen können.

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