HV 2020

Heimatverein unterstützt die Landjugend beim Trecker Treck

Heimatverein unterstützt die Landjugend beim Trecker Treck

eigener Bericht

Insgesamt mit 9 Helfern unterstützte der Heimatverein am Samstag dem 20.08.2022 die Landjugend bei der Durchführung ihres „Trecker Trecks“. Die Veranstaltung, die im Rhythmus von 2 Jahren jeweils von der Landjugend in Ladbergen und Saerbeck durchgeführt wird, hatte wegen Corona in unserem Dorf jetzt erst nach vier Jahren wieder stattfinden können. Der Termin der Veranstaltung war glücklich gewählt. Nachts zuvor hatte es geregnet. Somit staubte es auf dem Stoppelacker kaum. Am Veranstaltungstag selbst schien häufig die Sonne, aber es war auch nicht zu heiß. Da das Konzept und das Wetter mitspielten, freute sich die Landjugend über die vielen Zuschauer, die zum Trecker Treck kamen und auch nachher noch bei der Open Air Disco blieben und bis in die Nacht feierten.Trecker Treck 2
Die Mannschaft des Heimatvereins übernahm pünktlich um 20 Uhr den Betrieb des Zapfens. Zur Überraschung des Teams wurde ihnen nicht der kleine, sondern der große Bierwagen zugeteilt, der über zwei Zapfanlagen verfügt.

Georg Kleimeier, Peter Mersmann, Raimund Winter, Reinhard Linderskamp, Volker Droppelmann, Helmut Sahlmann, Josef Berkemeier sowie Martin Hof und Hubert Upmeyer, die spontan mit einsprangen, fanden sich schnell zum Team zusammen. Es blieb auch keine Zeit für Experimente, die Jugend dürstete und brauchte kühle Getränke. Als dann gegen 22 Uhr der kleine Bierwagen geschlossen wurde, konnte der Andrang nur noch mit Hilfe weiterer zwei Landjugendmitglieder bewältigt werden.

Trecker Treck 1Trecker Treck 3Neben Bier und Cola-Korn als klassische Getränke, bestellte das Publikum vor allem Spezi-Korn und Regina-Korn.
Erst gegen 24 Uhr flaute die Nachfrage allmählich ab. Die Ablösung der Zapfmannschaft des Heimatvereins, die bravourös den größten Durst der Jugendlichen löschten, erfolgte gegen 0:30 Uhr.

Fotos: Heimatverein Saerbeck

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Dorfideen mit Weitblick

Mit freundlicher Genehmigung vom Westfälischer Heimatbund in Kooperation mit dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben stellen wir Euch eine Publikation vor, in dem auch über unsere Zusammenarbeit mit der Landjugend beim Projekt Heidepflege Bertlings Haar berichtet wird. Der Titel der WHB-Handreichung ist:

Dorfideen mit Weitblick

zur Zukunft der ländlichen Räume

Dorfideen mit Weitblick – Westfälischer Heimatbund und Landwirtschaftsverlag veröffentlichen neue Handreichung

Was gerade das bürgerschaftliche Engagement im ländlichen Raum leistet – das zeigt das Projekt „Dorfideen mit Weitblick“ des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) in Kooperation mit dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben/Landwirtschaftsverlag. Dazu haben die Initiatoren nun eine Handreichung vorgelegt, die originelle Ideen und inspirierende Beispiele aus der Praxis vorstellt. Ergänzt werden diese durch Statements von Fachwissenschaftlern aus der aktuellen Forschung und einen umfangreichen Serviceteil. Zusammengenommen erlauben die vorgestellten Beispiele tiefe Einblicke in die jeweiligen Problemlagen vor Ort und die Lösungswege, welche die Akteurinnen und Akteure im Rahmen ihres Projektes entwickelt haben. Ein umfassender Serviceteil beleuchtet strategische Vorgehensweisen bei der Projektplanung, erläutert Begriffe, entstehende Strukturen und Trends der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume und weist auf eine Vielzahl an Fördermöglichleiten und Netzwerken hin.
Die Publikation ist soweit der Vorrat reicht kostenlos über die Geschäftsstelle des WHB und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben erhältlich und ist digital über die WHB-Webseite (www.whb.nrw) abrufbar.

Hier findet ihr die gesamte WHB-Handreichung als PDF Datei  „Dorfideen mit Weitblick“ 

hier ein Ausschnit unserer Aktivitäten

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Arbeitseinsatz am Hanfteich

Bericht in der WN vom 23.10.2020
Wo Froschkraut und Kopfbinse wachsen -

Saerbeck -
Am Hanfteich finden sich eine Vielzahl von Pflanzen, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind.
Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat dem nährstoffarmen Hanfteich in Saerbeck arg zugesetzt. Nun schon im dritten Jahr hintereinander ist der Heideweiher, der sich nur vom Grundwasser und Regen speist, im Spätsommer ausgetrocknet. An den Randuferbereichen verdrängen mittlerweile aufkommende Faulbäume, junge Kiefern, Birken und Eichen den Lebensraum der Zwergbinsengesellschaften, die offene Flächen zum Wachsen benötigen.

   Hanfteich

Corinna Kaiser (4. von rechts) berichtete vom Projekt „Life“.

So trafen sich unlängst Mitglieder der Landjugend und des Heimatvereins am Hanfteich, um gemeinsam den Randuferstreifen von störenden Gehölzen zu befreien. Fachliche Begleitung erhielt die Aktion durch Dr. Peter Schwarze und Bettina Wegener von der Biologischen Station Kreis Steinfurt.

Zudem begrüßte Corinna Kaiser von der Bezirksregierung Münster die Akteure. Sie freute sich über das ehrenamtliche Engagement und berichtete über das Life-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“, in dessen Rahmen 2018 der Hanfteich entschlammt worden war.

Dann kamen Spaten, Axt und Astschere zum Einsatz, um die aufkommenden Gehölze am Randufer mit Wurzelwerk herauszuziehen. Neben der Arbeit blieb auch immer Zeit, die Natur zu bewundern. Dr. Peter Schwarze zeigte begeistert den Anwesenden, dass hier heimisches Froschkraut und die sonst für den Betrachter unscheinbare Kopfbinse, beides Arten, die auf der Roten Liste stehen, wachsen.

In einer Pause hielt die Studentin für Geo-Wissenschaften, Meike Terlutter, einen kleinen Vortrag über die verschiedenen Libellen, die sie seit etlichen Jahren hier am Hanfteich erforscht. Faszinierend erzählte sie über Lebensweise und den Flugkünsten dieser Insekten.

Am Ende des rund zweistündigen Arbeitseinsatzes wurden die Teilnehmer auf Einladung der Bezirksregierung mit einem kleinen Imbiss belohnt.

Der Hanfteich ist das älteste Naturschutzgebiet Saerbecks. Zudem wurde er im europäischen Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ aufgenommen, da es einen solchen Lebensraum kaum noch in Nordrhein-Westfalen gibt. Und dabei ist er doch so typisch für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gut die Hälfte von NRW wird dem Lebensraum der Atlantischen Sandlandschaften zugeordnet. Seit Beginn der Industrialisierung vor 150 Jahren haben Besiedlung und intensive Landwirtschaft dafür gesorgt, dass die ursprüngliche Vegetation, wie es sie noch am Hanfteich gibt, kaum noch anzutreffen ist.

Am Hanfteich finden sich eine Vielzahl von Pflanzen, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Dazu zählen beispielsweise Sumpf-Johanniskraut, Sumpf-Bärlapp und der Gagelstrauch.
siehe hierzu auch Galerie Bilder 2020



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Landfrauen haben volles Programm

Bericht in der WN vom 14.01.2020
Jahreshauptversammlung mit Ausblick auf attraktive Angebote -

Auf ein attraktives Programm für die kommenden Monate konnten die Landfrauen bei der Jahreshauptversammlung verweisen. 50 Mitglieder des wachsenden Verbands trafen sich für Rück- und Ausblick im Bürgerhaus. Lob für die Aktivitäten kam vom Kreisvorstand. Von Marlies Grüter

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Plattdeutsches Theaterstück „Ehe op Tiet“

Bericht in der WN vom 10.01.2020
Taxifahrer macht Chaos perfektSaerbeck -

„Ehe op Tiet“ heißt das plattdeutsche Theaterstück, welches ab Ende März in der Bürgerscheune zu sehen sein wird. Die Komödie von Rolf Sperling, Stefan Bermüller und Jan Harrjes wird in insgesamt sechs Vorstellungen auf der Bühne gezeigt. Von Stefanie Behring

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