HV 2020

Dorfideen mit Weitblick

Mit freundlicher Genehmigung vom Westfälischer Heimatbund in Kooperation mit dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben stellen wir Euch eine Publikation vor, in dem auch über unsere Zusammenarbeit mit der Landjugend beim Projekt Heidepflege Bertlings Haar berichtet wird. Der Titel der WHB-Handreichung ist:

Dorfideen mit Weitblick

zur Zukunft der ländlichen Räume

Dorfideen mit Weitblick – Westfälischer Heimatbund und Landwirtschaftsverlag veröffentlichen neue Handreichung

Was gerade das bürgerschaftliche Engagement im ländlichen Raum leistet – das zeigt das Projekt „Dorfideen mit Weitblick“ des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) in Kooperation mit dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben/Landwirtschaftsverlag. Dazu haben die Initiatoren nun eine Handreichung vorgelegt, die originelle Ideen und inspirierende Beispiele aus der Praxis vorstellt. Ergänzt werden diese durch Statements von Fachwissenschaftlern aus der aktuellen Forschung und einen umfangreichen Serviceteil. Zusammengenommen erlauben die vorgestellten Beispiele tiefe Einblicke in die jeweiligen Problemlagen vor Ort und die Lösungswege, welche die Akteurinnen und Akteure im Rahmen ihres Projektes entwickelt haben. Ein umfassender Serviceteil beleuchtet strategische Vorgehensweisen bei der Projektplanung, erläutert Begriffe, entstehende Strukturen und Trends der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume und weist auf eine Vielzahl an Fördermöglichleiten und Netzwerken hin.
Die Publikation ist soweit der Vorrat reicht kostenlos über die Geschäftsstelle des WHB und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben erhältlich und ist digital über die WHB-Webseite (www.whb.nrw) abrufbar.

Hier findet ihr die gesamte WHB-Handreichung als PDF Datei  „Dorfideen mit Weitblick“ 

hier ein Ausschnit unserer Aktivitäten

 Seite

Seite35

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Arbeitseinsatz am Hanfteich

Bericht in der WN vom 23.10.2020
Wo Froschkraut und Kopfbinse wachsen -

Saerbeck -
Am Hanfteich finden sich eine Vielzahl von Pflanzen, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind.
Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat dem nährstoffarmen Hanfteich in Saerbeck arg zugesetzt. Nun schon im dritten Jahr hintereinander ist der Heideweiher, der sich nur vom Grundwasser und Regen speist, im Spätsommer ausgetrocknet. An den Randuferbereichen verdrängen mittlerweile aufkommende Faulbäume, junge Kiefern, Birken und Eichen den Lebensraum der Zwergbinsengesellschaften, die offene Flächen zum Wachsen benötigen.

   Hanfteich

Corinna Kaiser (4. von rechts) berichtete vom Projekt „Life“.

So trafen sich unlängst Mitglieder der Landjugend und des Heimatvereins am Hanfteich, um gemeinsam den Randuferstreifen von störenden Gehölzen zu befreien. Fachliche Begleitung erhielt die Aktion durch Dr. Peter Schwarze und Bettina Wegener von der Biologischen Station Kreis Steinfurt.

Zudem begrüßte Corinna Kaiser von der Bezirksregierung Münster die Akteure. Sie freute sich über das ehrenamtliche Engagement und berichtete über das Life-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“, in dessen Rahmen 2018 der Hanfteich entschlammt worden war.

Dann kamen Spaten, Axt und Astschere zum Einsatz, um die aufkommenden Gehölze am Randufer mit Wurzelwerk herauszuziehen. Neben der Arbeit blieb auch immer Zeit, die Natur zu bewundern. Dr. Peter Schwarze zeigte begeistert den Anwesenden, dass hier heimisches Froschkraut und die sonst für den Betrachter unscheinbare Kopfbinse, beides Arten, die auf der Roten Liste stehen, wachsen.

In einer Pause hielt die Studentin für Geo-Wissenschaften, Meike Terlutter, einen kleinen Vortrag über die verschiedenen Libellen, die sie seit etlichen Jahren hier am Hanfteich erforscht. Faszinierend erzählte sie über Lebensweise und den Flugkünsten dieser Insekten.

Am Ende des rund zweistündigen Arbeitseinsatzes wurden die Teilnehmer auf Einladung der Bezirksregierung mit einem kleinen Imbiss belohnt.

Der Hanfteich ist das älteste Naturschutzgebiet Saerbecks. Zudem wurde er im europäischen Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ aufgenommen, da es einen solchen Lebensraum kaum noch in Nordrhein-Westfalen gibt. Und dabei ist er doch so typisch für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gut die Hälfte von NRW wird dem Lebensraum der Atlantischen Sandlandschaften zugeordnet. Seit Beginn der Industrialisierung vor 150 Jahren haben Besiedlung und intensive Landwirtschaft dafür gesorgt, dass die ursprüngliche Vegetation, wie es sie noch am Hanfteich gibt, kaum noch anzutreffen ist.

Am Hanfteich finden sich eine Vielzahl von Pflanzen, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Dazu zählen beispielsweise Sumpf-Johanniskraut, Sumpf-Bärlapp und der Gagelstrauch.
siehe hierzu auch Galerie Bilder 2020



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Landfrauen haben volles Programm

Bericht in der WN vom 14.01.2020
Jahreshauptversammlung mit Ausblick auf attraktive Angebote -

Auf ein attraktives Programm für die kommenden Monate konnten die Landfrauen bei der Jahreshauptversammlung verweisen. 50 Mitglieder des wachsenden Verbands trafen sich für Rück- und Ausblick im Bürgerhaus. Lob für die Aktivitäten kam vom Kreisvorstand. Von Marlies Grüter

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Plattdeutsches Theaterstück „Ehe op Tiet“

Bericht in der WN vom 10.01.2020
Taxifahrer macht Chaos perfektSaerbeck -

„Ehe op Tiet“ heißt das plattdeutsche Theaterstück, welches ab Ende März in der Bürgerscheune zu sehen sein wird. Die Komödie von Rolf Sperling, Stefan Bermüller und Jan Harrjes wird in insgesamt sechs Vorstellungen auf der Bühne gezeigt. Von Stefanie Behring

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Heidefest in Bertlings Haar

Bericht in der WN vom 15.10.2019

Entkusseln ist eine Knochenarbeit

Saerbeck - Wenn der historische Kiepenkerl mit rotem Halstuch und Kornflasche in der Hand mitten in der Bauerschaft durchs Gelände läuft, muss das einen Grund haben. Der Mann im Kostüm der früheren fliegenden Händler versorgte am Samstag im Landschaftsschutzgebiet Bertlings Haar rund 40 Mitglieder des Heimatvereins und der Landjugend mit einem Schluck zur Stärkung. Von Alfred Riese.

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