HV 1200

Das Bild

 

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Das Gemälde / Foto Heimatverein Saerbeck

ist das älteste uns bekannte Saerbecker Ölgemälde.
Es zeigt auf der linken Seite die ehemalige Gaststätte Unkel ( Wollenhöfer),in der Mitte das denkmalgeschützte Haus der Familie Dyckhoff, das früher eine Drogerie und zum Kirchplatz auch eine Gaststätte beherbergte. In dem Gebäude rechts war früher die Gaststätte zur Post ( Brinkmann / Hilbert) und auch die Poststelle untergebracht.
Im Hintergrund über dem Anwesen Dyckhoff ist die St. Georg Kirche zu sehen.
Hier fällt sofort etwas  Ungewohntes auf:
Der Kirchturm hat auf diesem Bild noch ein Satteldach. Dies lässt sich auch historisch belegen.
Anfang des 16. Jahrhunderts wurde  die Kirche im spätgotischen Stil gebaut, als diese  baufällig wurde, wurde sie abgerissen und 1896–1898 durch die heutige Kirche ersetzt.
Das Bild lässt sich durch eine Signatur auf das Jahr 1882 datieren, also vor dem Neubau mit dem spitzen Turm.

Der Maler  ist auch aus der Signatur erkennbar: Josef Wesselmann.

Signatur kl

Signatur Josef Wesselmann / Foto Heimatverein Saerbeck

Über den Maler ist nur die Herkunft  Ibbenbüren / Laggenbeck bekannt.

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Die Restaurierung

Pressebericht der WN von Sa.,den 7.10.2017

Restaurator Johannes Holtmann legt den alten Glanz des Saerbecker Ur-Gemäldes wieder frei. Die Patina deckt manches Rätsel zu

Restaurator Johannes Holtmann

Foto Hans Lüttmann

Johannes Holtmann ist ein gefragter Könner seines Fachs, den das Königshaus schon mal nach Stockholm ruft, dem man bedenkenlosmillionenschwere Kunstwerke anvertraut oder, wie jetzt, die älteste Saerbecker Dorfansicht. ---Von Hans Lüttmann

 Saerbeck -

Weißbrot? Zwiebeln? Rohe Kartoffeln? Warum dann nicht gleich zu „Ata“ greifen oder Meister Proper rufen? Um Himmels willen – nein! Aber wer in Heimwerkermagazinen blättert oder Google fragt, wie man alte Gemälde selber reinigt und restauriert, der kriegt so krude Tricks empfohlen und obendrein den Hinweis, dass eine Kartoffel-, Weißbrot- oder Zwiebelreinigung meist schon ausreicht, um das Ölbild wieder zu beleben.

Nur gut, dass im Heimatverein niemand vorgeschlagen hat, dem Saerbecker Ur-Gemälde so eine Murkserei anzutun. Da war der Gang zum Profi-Restaurator die absolut richtige Wahl, auch wenn der erheblich teurer ist als abwegige Lebensmittelkuren.

In seiner Werkstatt in Münster erklärt er Jürgen Zepp und Josef Berkemeier vom Heimatverein zunächst die Schäden des Bildes, zeigt Verfärbungen, Wölbungen, Craquelés und Spuren stümperhafter Reinigungsversuche. Und erstaunt die Besucher: darüber, dass er nicht Öl-, sondern Wasserfarbe und Kreide zum Ausbessern nimmt, dass bei Rissen in der Leinwand die Fäden unterm Mikroskop zusammengeklebt werden mit Fischleim aus der Blase des Beluga-Störs, und dass er nichts hinzufügt, das sich nicht belegen lässt: „Selbst wenn Sie ein Foto aus der Zeit hätten, würde ich es nicht machen.“

Noch viel überraschender sind die Rätsel unter der Patina, die Johannes Holtmann behutsam entfernt. Und da staunt sogar Josef Berkemeier, der das Bild schon wer weiß wie oft angesehen hat: Wieso steht mitten im Bild der Schustermeister Terre, der links einen Stiefel und rechts eine Pfeife in der Hand hält? Was stand auf dem Giebel des kleinen Gebäudes links? Was wurde auf dem Haus rechts mit einem dicken schwarzen Balken übermalt? Was hat es mit den großen Sandsteinen mitten im Dorf auf sich?

Lauter Fragen, die dazu auffordern, sich das Bild nach erfolgter Restauration noch einmal genauer anzusehen. 70 bis 80 Arbeitsstunden wird der Restaurator brauchen, und der Heimatverein überlegt schon jetzt, wie das Bild anschließend präsentiert wird. „Es kriegt natürlich wieder seinen angestammten Platz im Heimathaus“, sagt Jürgen Zepp, „aber wir sollten ein Erklärschild daneben heften, vielleicht mit einem QR-Code, der auf ausführlichere Informationen verweist.“ Diese Bildergeschichte bleibt spannend – und hat mehr als tausend Worte.

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Ein Bild und seine 135-jährige Geschichte

Pressebericht der WN von Mo., 18.09.2017

Ein Bild und seine 135-jährige Geschichte: Saerbecker Ur-Gemälde wird restauriert Endlich in guten Händen

Restaurator Johannes Holtmann, Harald Schütz, Jürgen Zepp, Martin Wenners (alle drei für den Heimatverein) und André Dolle (von links) mit dem 135 Jahre alten Gemälde, das nun restauriert wird. Foto: Heimatverein

Holtmann

Foto Heimatverein Saerbeck

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Projekt Bänke und Wanderhütte

Im Jahr 2004 hat der Heimatverein Saerbeck 11 Bänke rund um Saerbeck aufgestellt. Diese werden von uns regelmäßig gereinigt und gepflegt.

Galerie Bänke

Im Jahr 2006 wurde am Dettenweg eine Wanderhütte errichtet. Diese wurde später der Gemeinde Saerbeck übereignet und wird auch von der Gemeinde unterhalten.

Galerie Wanderhütte

Hier die Standorte:

Ein Vorschlag um alle Bänke und die Wanderhütte mit dem Rad abzufahren:
Die Strecke ist circa 32 km lang und beginnt am Parkplatz Teigelkamp und endet am Kornbrennerei Museum.

 

Radweg Bänke und Wanderhütte

Der Download fürs Navi : Rad    ist ein gpx Datei die noch entpackt werden muss

 

oder wer Komoot nutzt, kann sich hier anmelden um die Strecke nachzufahren:

Komoot Tour Bänke und Wanderhütte

 

Viel Spaß beim Radeln wünscht der Heimatverein Saerbeck

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