Heimatlos im kalten Krieg

Der Heimatverein freute sich über die große Resonanz zum Themenabend „Heimatlos im Kalten Krieg“.

Die Zuhörer im große Saal des Pfarrheims, der bis auf den letzten Platz besetzt war, lauschten gespannt den Worten von Professor Zagorodnuk von der Uni Cherson/ nahe Kiew, der in seiner Muttersprache zunächst aus seinem Buch „Die Liebe hat doch gesiegt“ literarische Verse  rezitierte.

Bei der anschließenden Übersetzung erfuhren die Teilnehmer, dass der Referent damit die Lebenslinie seines Onkels nachgezeichnet hatte, die hier in Saerbeck ein glückliches Ende fand.

Danach wurde in einem Lichtbildervortrag sowie eines Dokumentarfilms den Vortragsgästen das kleine Dorf in der Nähe der Schwarzmeerküste vorgestellt, in dem der Vortragsredner und sein Onkel Konrad Sahorn geboren wurden.

Zum Schluss bedankte sich Prof. Zagordnuk herzlich bei allen Saerbeckern, dass sie mit Mut und Engagement dazu beigetragen haben, dass sein Onkel in Deutschland bleiben konnte und nicht während des Kalten Krieges  in sein Ursprungsland abgeschoben wurde, wo ihn der sichere Tod erwartet hätte.

heimatlos im kalten Krieg

Foto Heimatverein Saerbeck