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Umbau Giebel

Der Giebel des Brennereimuseums ist saniert worden

 

Wir danken unseren Sponsoren

Giebelfest Giebelfest
   
 Heimatverein Bericht Giebelfest  

 

23.09.2013

 „Der Faden der Hilfe zieht sich durch das ganze Dorf, viele haben geholfen“, führte Ludger Dierksmeier, der erste Vorsitzende des Heimatvereins, bei seiner Begrüßung aus. Er hieß Vertreter der Saerbecker Vereine, der Banken und Firmen willkommen, die in beispielloser Weise sich mit der Präsenz des Heimatvereins identifizierten. Die Laienspielgruppe der Kath. Landjugend spendete allein 3000 € vom Erlös der Theatersaison, die ev.Frauenhilfe einen Grossteil des Erlöses des Basars, die Bäckerei Liesenkötter  startete die erfolgreiche „Giebelbrot-Aktion“. Hier ein Tausender, da ein Hunderter: „Wir können stolz sein über die Reaktion im Dorf auf unser Vorhaben“.

Bürgermeister Wilfried Roos ging kurz auf die Geschichte des Brennereimuseums ein. „Als der Heimatverein vor 20 Jahren die Brennerei und das Ackerbürgerhaus übernahm, ließ er sich auf ein Abenteuer ein“. Schließlich sei die Bausubstanz 200 Jahre alt, da würden ständig Reparaturen anfallen. So wie jetzt, jedoch: „Das Heimathaus ist ein Schmuckstück geworden“. Die Gemeinde habe gern geholfen und etliche Arbeiten über den Bauhof durchführen lassen.

Die Bezirksregierung und die NRW-Stiftung bewilligten auf Antrag des Heimatvereins jeweils Zuschüsse bis zu 30 Prozente der Kosten, höchstens 15000 €, die auch fällig wurden. Einzelheiten erläuterte Hans-Günther Fascies, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung. Beim Kauf des Grundstückes mit Brennerei und Heimathaus 1993 gab die NRW-Stiftung 100 000 €, bei der Kellersanierung im Frühjahr 2005 und nun bei der Giebel-Restaurierung flossen jeweils 15 000 €.

„Die Investition von 130 000 € in 20 Jahren in den Heimatverein hat sich gelohnt. Das Brennereimuseum gibt wertvolle Aufschlüsse über das Leben im 19.Jahrhundert“, sagte er. Die NRW-Stiftung hat nach seinen Worten in den letzten 20 Jahren für Denkmal-Projekte im Kreis Steinfurt  fünf Mill. € bereitgestellt.

Bevor man beim „Giebelfest“ zum gemütlichen Teil überging, zeichnete Fascies Dr. Anton Gerdemann, den Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins, mit der Ehrennadel der NRW-Stiftung aus. Dr. Gerdemann war von 1961 bis 1999 erster Vorsitzender des Heimatvereins. Grundstückkauf und Restaurierung der Landwirtschaftlichen Kornbrennerei Niehaus-Dalmöller fielen in diese Zeit. -lü-

 

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Giebelfest

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Neues Facelift fürs Saerbecker Heimathaus

Wenn sie sich daran erinnern, schütteln die Aktiven des Heimatvereins immer noch mit dem Kopf. „Der Giebel sollte eigentlich nur gestrichen werden. Eigentlich“, betonen die Heimatfreunde. Denn es stellte sich schnell heraus, dass hinter der Fassade eine Fachwerkkonstruktion steckte, die – das ergaben eilig vorgenommene Probebohrungen – durch eingedrungene Feuchtigkeit stark angegriffen war. „Der ganze Giebel muss grundsaniert werden“, lautete das Urteil der Fachleute. Und schlimmer noch: mögliche Einsturzgefahr wurde befürchtet, der Weg entlang des Giebels für den kompletten Verkehr gesperrt. Mit der Absperrung war das Thema „Heimathaus“ im Dorf ganz schnell angekommen. „Der Giebel muss wieder hergestellt werden. Das Heimathaus gehört doch zum Dorf und zum Ortsbild“, waren sich die Bürger einig und eine Welle der Unterstützung für das Aufbringen der hohen Sanierungskosten überwältigte den Heimatverein. „Die von der denkmalpflegerischen Seite zuständigen Stellen der Gemeinde Saerbeck, der Bezirksregierung und der NRW-Stiftung haben uns unterstützt und Fördergelder bereitgestellt – für den Rest haben die Saerbecker Spenden gesorgt“, freut sich der Heimatverein noch immer über die vielen Zeichen der Solidarität. Die plattdeutsche Theatergruppe der Landjugend, die im Heimathaus  probt, stand für die Giebelsanierung auf der Bühne, die Bäckerei Liesenkötter kreierte ein leckeres „Giebelbrot“, die evangelische Frauenhilfe spendete aus dem Basarerlös für das Heimathaus und viele weitere große und kleine Spenden kamen beim Heimatverein an. Die Handwerker, die sich auf altes Handwerk verstanden, rückten schließlich an – und erneuerten den Giebel.

 Giebel

Giebel

   
Quelle: Grevener Zeitung 07.03.2013
350 Exemplare setzte Josef Berkemeier, der Autor des Geschichtsbuches „Unterwegs in eine neue Zeit- Geschichte und Geschichten von Saerbeck und dem Münsterland“ in der Weihnachtszeit um.
Den Erlös in Höhe von 1000 € stellte er nun am 9.April 2013 dem Heimatverein für die Sanierung der Nordwand des Heimathauses zur Verfügung.
 Diese Spendensumme war nur möglich, weil das Ehepaar Gisela und Reinhard Niehaus, Eigentümer des Buchhandels „Buch & mehr“, auf ihren Geschäftsanteil verzichtete und diesen dem Heimatverein zur Verfügung stellte.
Josef Berkemeier (links) bedankte sich bei den Geschäftsleuten für die fachliche Unterstützung über mehrere Jahre, die sein Buchprojekt ermöglichte. Ludger Dierksmeier, der erste Vorsitzende des Heimatvereins (rechts) bedankte sich ebenfalls bei dem Ehepaar Niehaus für die Unterstützung. –lü-
Buch

 

Quelle: Grevener Zeitung 15.12.2012
Endlich konnte die Sperrung des Weges vor dem Heimathaus aufgehoben werden.
Seit dem 14.12.2012 können Anwohner und Schulkinder den Weg wieder nutzen.

 

Quelle: Grevener Zeitung 29.11.2012

Aufatmen beim Heimatverein. Nach fast sechs Monaten der Planung begann am 28.November endlich die Baumaßnahme zur Sanierung der Nordwand des Heimathauses.
Mitarbeiter der Saerbecker Firma Stegemann stützten den Querträger ab und entfernten verrottetes Fachwerk, Mörtel und Steine. Es folgen nun in den nächsten Tagen die Fertigung des Fundamentes, der Dränage und der Aufbau des neuen Fachwerks. Man hofft, die Arbeiten am Erdgeschoss bis Weihnachten beenden zu können. Die Arbeiten am Giebel, der im Aussehen dem Holzgiebel an der Südseite des Heimathauses angeglichen werden wird, können auch im neuen Jahr weiter gehen. Wichtig ist für den Heimatverein, dass der erste Bauabschnitt bis zum Jahresende fertig gestellt wird, damit die Wege-Sperrung aufgehoben wird und Schulkinder sowie die Nachbarn den Weg wieder nutzen können.

Die Arbeiten konnten nun aufgenommen werden, nachdem die Bezirksregierung Münster die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn erteilte. Unabhängig von dieser Genehmigung ist von der Bezirksregierung ein Zuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent der Maßnahme in Aussicht gestellt worden. Da die NRW-Stiftung ebenfalls die Bewilligung eines Zuschusses signalisiert hat, ist die Finanzierung der Sanierungsmaßnahme gesichert. Auch kamen von Seiten der Bevölkerung Geldspenden, die dem Heimatverein bei der Finanzplanung geholfen haben.Unabhängig von der Baumaßnahme ist das Heimathaus sonntags wie gewohnt geöffnet von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet, die Arbeitskreise können weiter tagen, Führungen können durch das Brennereimuseum durchgeführt werden. Auch hat die Theatergruppe der Landjugend inzwischen mit dem Einstudieren des Textes zum nächsten plattdeutschen Lustspiel im Heimathaus begonnen.

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 Am Montag trifft sich um 19.30 Uhr der Arbeitskreis im Vorstand zur nächsten Sitzung. Da wird die Sanierung der Nordwand ein Thema sein, ansonsten will man in der letzten Vorstandssitzung 2012 das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Auch wird der Termin für die Jahresfahrt 2013 vorgestellt. Die Heimatfreunde fahren vom 12. bis 15. September in das Salmtal, nahe der Mosel und etwa 25 Kilometer von Trier entfernt. Anmeldetermine werden bekannt gegeben

 

Quelle: Grevener Zeitung 09.11.2012
Der Heimatverein kommt der Sanierung der maroden Nordwand des Heimathauses Schritt für Schritt näher. Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich am Mittwoch einstimmig dafür aus, dem Verein bei den Kosten eines Baugutachtens zu unterstützen.
Dieses Gutachten, dass die Schäden und die Sanierungsarbeiten beschreibt, ist die Grundlage für alle Förderanträge und kostet 3350 Euro. Nach dem Votum des Bauausschusses soll der Heimatverein 1116 Euro aus der Denkmalpauschale der Bezirksregierung bekommen, über die die Gemeinde verfügen kann. Die gleiche Summe will die Gemeinde aus ihrem eigenen Etat zuschießen.
Ein Drittel hätte der Verein selbst zu schultern. Laut Anja Schulting von der Gemeindeverwaltung hat der Heimatverein bereits Förderanträge für die Sanierungskosten an die NRW-Stiftung und beim Land NRW gestellt.
ie Gesamtkosten werden mit 45 000 Euro beziffert. Auch angesichts der breiten Unterstützung im Dorf etwa durch Spendenaktionen meinte Schulting: „Ich sage mal ganz vorsichtig: Der Heimatverein ist nicht nervös.“ Bei Malerarbeiten war entdeckt worden, dass das Eichengebälk der Fachwerkwand unter einer alten, unfachmännischen Dämmung verrottet war.
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Quatern für den neuen Giebel                    Landjugend spendet Theater-Erlös dem Heimatverein
 Was es mit der „Quaterie int Treppenhues“ auf sich hat, das wissen fast 1000 Saerbecker noch gut: Sie besuchten nämlich im Frühjahr das gleichnamige plattdeutsche Theaterstück der Landjugend in der Bürgerscheune. Die Vorstellungen zogen ein interessiertes und amüsiertes Publikum an. Auf 3000 Euro beläuft sich der Reinerlös der Theatersaison 2012, der – wie auch in den vergangenen Jahren – einem guten Zweck zugeführt werden soll. „Und da fiel die Wahl in diesem Jahr auf den Heimatverein“, sagten Steffi Hoppe, Carolin Linderskamp, Julia Greiling, Jenny Nauber, Bernhard Böddeker, Sebastian Greiling, Markus Winkeljann und Christoph Greten von der Theatergruppe. Der Grund ist gut sichtbar: Der Giebel des Heimathauses muss dringend renoviert werden. „Da zu helfen, ist uns ein echtes Anliegen“, so die Landjugend. „Schließlich sind wir immer in der Vorbereitung fürs plattdeutsche Theater über viele Wochen im Heimathaus zu Gast, um die Texte für die Theaterstücke zu erarbeiten.“ Das doppelte Engagement der jungen Leute zum einen für den Erhalt der plattdeutschen Sprache und zum anderen für die Renovierung des Giebels am Heimathaus überraschtund freut den Heimatverein zugleich. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Landjugend sich so mit uns verbunden weiß. Das wissen wir sehr zu schätzen“, bedankte sich Ludger Dierksmeier für die willkommene „Finanzspritze“. Mit der Spendenübergabe ist für die „Plattdeutschen“ der Landjugend die Theatersaison 2012 abgeschlossen und die Vorbereitungen fürs nächste Theaterstück können beginnen. Der Termin für die Premiere steht schon fest: Samstag, 16. März 2013. Bis dahin heißt es üben, üben, üben ^– zwei Mal pro Woche im Heimathaus.
(Auszug aus Beitrag WN vom 02.10.2012)
    Theater für das Heimathaus: Jürgen Zepp, Willi Beuning, Ludger Dierksmeier, Martin Wenners (Vorstand Heimatverein), Bernhard Böddeker, Steffi Hoppe, Sebastian Greiling, Julia Greiling, Christoph Greten, Jennifer Nauber, Carolin Linderskamp Foto: Marlies Grüter
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Quelle: Grevener Zeitung                                                  22.10.2012

Saerbeck. Die Aktion „Giebelbrot“ ging nun mit einem ansehnlichen Ergebnis zu Ende.
1250 € brachte das von der Bäckerei Liesenkötter angebotene spezielle Brot, das aus Weizen, Dinkel, Buchweizen und Roggen nebst Zutaten hergestellt wurde. 0,50 € gingen pro Stück vom Verkaufspreis an den Heimatverein.
Gestern überreichte das Ehepaar Liesenkötter den Betrag an Vorstandsmitglieder des Heimatvereins. Ludger Dierksmeier, der erste Vorsitzende, bedankte sich bei ihm herzlich für die gelungene Aktion und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass noch weitere Saerbecker Firmen mit Spendenaktionen helfen, die Sanierung des einsturzgefährdeten Nordgiebel des Heimathauses zu unterstützen. –Foto Lüttman

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  Ludger Dierksmeier, Jürgen Zepp und Franz Lüttmann bedankten sich im Namen des Heimatvereins bei Georg und Beate Liesenkötter (von links). Foto: Alfred Riese

 

Quelle: Grevener Zeitung                                                                                 22.10.2012

Der Heimatverein ist seit 1993 Besitzer des Landwirtschaftlichen Kornbrennerei-Museums, dem das kleine Ackerbürgerhäuschen, als Heimathaus bekannt, vorgebaut ist.Obwohl die Nordseite des Heimathauses vor einigen Jahren schon mal einen Spezialanstrich erhielt, nahm sie in letzter Zeit wieder streifenweise grüne Farbe an, ein sicheres Zeichen für Feuchtigkeit in der Wand.

Der Vorstand des Heimatvereins fasste auf einer Sitzung den Beschluss, die Nordwand erneut mit Spezialfarbe von einem Fachbetrieb bearbeiten zu lassen. Da das Heimathaus unter Denkmalschutz, musste die Denkmalbehörde eingeschaltet werden. Der Dipl.Ing. Christian Hoebel vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe- Landschafts- und Baukultur in Westfalen- wurde vom Vorhaben informiert. Er begleitete die Pläne des Heimatvereins betreffend Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Brennereimuseums und Heimathauses des Heimatvereins von Beginn an im Jahr 1993 mit. Christian Hoebel riet bei einem Ortstermin kürzlich Ludger Dierksmeier, dem ersten Vorsitzenden des Heimatvereins, einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. Der Sachverständige kam und bat, zur besseren Beurteilung den Putz vom Erdgeschoss der Nordseite zu entfernen.Als diese aufgetragene Putzschicht am 28.4.2012 entfernt wurde, erkannten die Heimatfreunde das ganze Dilemma.

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